Die Situation heute

  Große Teile von Feucht sind von Schienenlärm betroffen. Die einstige 'Nebenfernstrecke' Nürnberg -Regensburg hat sich mit dem Fall des eisernen Vorhanges und der EU-Osterweiterung in den letzten Jahren zu einer europäischen Güterverkehrsachse von internationaler Bedeutung entwickelt. Sie ist zur wichtigsten Verbindung für Deutschland und die Benelux-Staaten nach Südosteuropa geworden.

  Diese Entwicklung ist noch nicht am Ende. Der Tag wie Nacht nie abreisende Verkehr ist mittlerweile auf 350 Züge täglich angewachsen. Die Bahn prognostiziert selbst ein weiteres Verkehrswachstum, nämlich dass in absehbarer Zeit die Kapazitätsgrenze erreicht wird die (bei heutiger Sicherungstechnik) bei etwa 500 Zügen liegt.

  Die Mehdorn-Bahn erwirtschaftet aus diesem Verkehr ordentliche Einnahmen und sie investiert in die Leistungsfähigkeit der Strecke. An die Menschen die als Anlieger all das ertragen müssen denkt sie nicht.
                                                                                        
bisherige Ausbaumaßnahmen

  Unter den Nachteilen der schier unerträglich gewordenen Lärmbelastung leiden viele Menschen in Feucht. Wir meinen, die Bahn hat nach dem Bundesimmisionsschutzgesetz eine Pflicht dem unerträglichem Lärm abzuhelfen.

  Die Bahn, die als Verursacherin kein eigenes Geld in die Hand nehmen will, versucht nun mittels eines Bundesprogrammes 'Lärmsanierung an Schienenwegen' Feucht mit einem lückenhaften und für sie kostenfreien Stückwerk abzufertigen. Die Planungen der Bahn bringt für einige Bürger Vorteile, für andere verschlechtert sich Situation zusätzlich und für die meisten ändert sich definitiv nichts.
                                                                                        
Probleme der Bahnplanung (Plan)

  Mit Umsetzung dieses Stückwerks aber wird für Jahrzehnte die Chance vertan sein, dem Schienenlärmproblem in Feucht beizukommen.

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